Spruch der Woche 34

„Der Besitz macht uns nicht halb so glücklich, wie uns der Verlust unglücklich macht.“

Jean Paul

Spruch der Woche 33

„Wäre jeder Tag ein Feiertag – sich vergnügen wäre so ermüdend wie arbeiten.“

William Shakespeare

Spruch der Woche 32

„Begeisterung erhebt das Leben über das Alltägliche und verleiht ihm erst einen Sinn.“

Norman Vincent Peale

Holi Festival

Mein lieber Leser,

heute mal wieder ein Veranstaltungstipp von mir für dich: Morgen, am 03. August 2019, wird es in Leipzig wieder bunt. Und bunt im wahrsten Sinne des Wortes, denn im Bruno-Plache-Stadion in Leipzig findet das HOLI FESTIVAL OF COLOURS statt. Ich habe dieses Fest selbst das erste Mal in Nepal miterleben und -feiern dürfen, und es war beeindruckend. Natürlich ist es bei uns Europäern schon etwas „anders“. Dennoch, solltest du nun Interesse haben an einem etwas anderen Festival, dann ist hier der Link mit den diversen Veranstaltungsorten in ganz Deutschland, für dich:

www.holifestival.com

Ich wünsche dir ganz viel Freude und Spaß! Ein schönes Wochenende, deine Jocelyn

Spruch der Woche 31

„Manch einer, der vor der Versuchung flieht, hofft doch heimlich, dass sie ihn einholt.“

Giovanni Guareschi

Spruch der Woche 30

„Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen.“

Albert Schweitzer

Fabel – Der Wolf und der Fuchs

Bildquelle: Anne

Mein lieber Leser,

heute habe ich mal wieder eine Fabel für dich herausgesucht. Dieses Mal stammt sie aus „Kinder und Hausmärchen. Gesammelt durch die Brüder Grimm.“ (Verlegt bei Eugen Diederichs – Jena 1912):

Der Wolf hatte den Fuchs bei sich und was der Wolf wollte, das musste der Fuchs tun, weil er der schwächere war. Und der Fuchs wäre gerne den Herrn los gewesen. Es trug sich zu, dass sie beide durch den Wald gingen, da sprach der Wolf „Rotfuchs, schaff mir was zu fressen oder ich fresse dich selber auf.“ Da antwortete der Fuchs: „Ich weiß einen Bauernhof, wo es ein paar junge Lämmer gibt, hast du Lust, da wollen wir eins holen.“ Dem Wolf war das recht und sie gingen hin. Der Fuchs stahl das Lämmlein, brachte es dem Wolf und machte sich fort. Da fraß es der Wolf auf, war aber damit noch nicht zufrieden, sondern wollte noch eins haben und ging, es zu holen.

Weil er es aber so ungeschickt machte, ward es die Mutter vom Lämmlein gewahr und fing an entsetzlich zu schreien und zu blöken, so das die Bauern herbeigelaufen kamen. Da fanden sie den Wolf und schlugen ihn so erbärmlich, dass er hinkend und heulend beim Fuchs ankam. „Du hast mich schön angeführt“, sprach er, „ich wollte das andere Lamm holen, da haben mich die Bauern erwischt und haben mich weich geschlagen.“ Der Fuchs antwortete: „Warum bist du so ein Nimmersatt?“ Am nächsten Tag gingen sie wieder ins Feld, da sprach der gierige Wolf abermals „Rotfuchs, schaff mir was zu fressen, oder ich fresse dich selber auf.“ Da antwortete der Fuchs: „Ich weiß ein Bauernhaus, da backt die Frau heute Abend Pfannkuchen, wir wollen uns davon holen.“

Sie gingen hin, und der Fuchs schlich ums Haus herum, guckte und schnupperte so lange, bis er ausfindig machte, wo die Schüssel stand, zog dann sechs Pfannkuchen herab und brachte sie dem Wolf. „Da hast du zu fressen“, sprach er zu ihm und ging seiner Wege. Der Wolf hatte die Pfannkuchen in einem Augenblick hinuntergeschluckt und sprach: „Sie schmecken nach mehr.“ Er ging hin und riss geradezu die ganze Schüssel herunter, dass sie in Stücke zersprang. Da gab es einen gewaltigen Lärm, so dass die Frau herauskam und als sie den Wolf sah, rief sie die Leute, die herbei eilten und schlugen ihn, was Zeug wollte halten, dass er mit zwei lahmen Beinen laut heulend zum Fuchs in den Wald hinauskam. „Was hast du mich garstig angeführt!“ rief er, „die Bauern haben mich erwischt und mir die Haut gegerbt.“ Der Fuchs aber antwortete: „Warum bist du auch so ein Nimmersatt!“

Am dritten Tag, als sie beisammen draußen waren und der Wolf mit Mühe nur forthinkte, sprach er doch wieder: „Rotfuchs, schaff mir was zu fressen, oder ich fresse dich selber auf.“ Der Fuchs antwortete: „Ich weiß einen Mann, der hat geschlachtet, und das gesalzene Fleisch liegt in einem Fass im Keller, das wollen wir holen.“ Sprach der Wolf: „Aber ich will gleich mitgehen, damit du mir hilfst, wenn ich nicht fort kann.“ – „Meinetwegen“, sprach der Fuchs und zeigte ihm die Schliche und Wege, auf welchen sie endlich in den Keller gelangten. Da war nun Fleisch im Überfluss, und der Wolf machte sich gleich daran und dachte: „bis ich aufhöre, hat es Zeit.“ Der Fuchs ließ es sich auch gut schmecken, blickte überall herum, lief aber oft zu dem Loch, durch welches sie gekommen waren, und prüfte, ob sein Leib noch schmal genug sei um durchzuschlüpfen.

Sprach der Wolf: „Lieber Fuchs, sag mir, warum rennst du so hin und her und springst hinaus und herein?“ – „Ich muss doch sehen, ob niemand kommt,“ antwortete der Listige, „friss nur nicht zuviel.“ Da sagte der Wolf: „Ich gehe nicht eher fort, bis das Fass leer ist.“ Unterdessen kam der Bauer, der den Lärm von den Sprüngen des Fuchses gehört hatte, in den Keller. Der Fuchs, als er ihn sah, war mit einem Satz zum Loch draußen. Der Wolf wollte nach, aber er hatte sich so dick gefressen, dass er nicht mehr durch konnte, sondern stecken blieb. Da kam der Bauer mit einem Knüppel und schlug ihn tot. Der Fuchs aber sprang in den Wald und war froh, dass er den alten Nimmersatt los war.

Mit dieser Geschichte wünsche ich dir nun einen guten Start ins Wochenende

Sei lieb gegrüßt

Deine Jocelyn

Mondfinsternis

Mein lieber Leser, 

heute, am 17. Juli 2019, werden wir hier in Deutschland eine besonders finstere Nacht erleben dürfen. Warum? Wir können Beobachter einer partiellen Mondfinsternis werden. Der Kernschatten der Erde fällt auf einen Teil der sichtbaren Mondoberfläche und verdunkelt ihn damit. Natürlich ist gutes Wetter eine Grundvoraussetzung. Es lohnt sich also wach zu bleiben. 😉 Wenn man sich davor ein gutes Glas Rotwein gönnt und sich auch noch der schönsten Nebensache der Welt widmet, dann dürfte das Wachbleiben eigentlich auch gar nicht soooo schwierig sein! 😉

Ich wünsche dir viel Freude und vor allem gute Sicht! 

Deine Jocelyn

Spruch der Woche 29

„Es ist dein Weg – manche können ihn mit dir gehen, aber keiner kann ihn für dich gehen.“

Rumi (1207-1273)

Spruch der Woche 28

„Was gibt uns wohl den schönsten Frieden, als frei am eigenen Glück zu schmieden.“

Johann Wolfgang von Goethe