Bildquelle: Anne

Mein lieber Leser,

auch wenn der Frühling wohl doch noch etwas auf sich warten lässt, so finde ich dieses Gedicht von Max Dauthendey (1867-1918) sehr passend, denn die ersten Frühlingsblüher habe ich schon erspähen können. Du auch? 🙂 Ich finde es schön, wenn die Natur wieder erwacht. Die Ruhe weicht langsam aber stetig emsigen Treiben. Das Zwitschern der Vögel, die einen früh am Morgen sanft wecken … 

 

„Nie sangen die Vögel so lüstern.
Sonne und Winde flüstern
Von weichen, wonnigen Frauen,
Alle Bäume hangen voll Küsse,
Alle Lippen müssen verlangen,
Der Frühling ist hungersäend
Über die Erde gegangen.“

 

Vorfrühlingshafte Grüße von deiner Jocelyn