Mein lieber Leser,

ich bekenne – ich bin ein absoluter Fan von Streetfood. Ob in den Straßen von New York oder in einem kleinen Dorf im Himalaya – über all gibt es es: Streetfood. Natürlich immer wieder etwas anders, aber genau DAS ist ja das Tolle daran. Denn schließlich reise ich ja nicht in diverse Länder um dann Rouladen mit Klößen und Rotkraut auf „Streetfoodart“ dort zu essen. 😉 Und um dir Streetfood heute mal etwas näher zu bringen, habe ich ein Rezept und einen Veranstaltungstipp. Ich beginne mit letzterem:

Vom 16. bis 18. Dezember 2018 findet im Täubchenthal (Markranstädter Straße 01, 04229 Leipzig) „The Market – Christmas Edition“ statt. Was ist das Besondere an diesem kleinen Weihnachtsmarkt, fragst du dich jetzt vielleicht!? Ganz einfach – weg vom klassischen Kommerz gibt es auf dem festlich geschmückten Gelände handgemachte Mode, Accessoires, Produkt-Design, Wohn-Accessoires, Kuriositäten, Vintage-und Lifestyleprodukte, urbane Kunst UND Streetfood – Kulinarische Köstlichkeiten aus Nah und Fern. Eben nicht nur das klassische Steak oder die Thüringer Rostbratwurst. 😉 Der Besucher findet im Täubchenthal ein buntes Angebot aufgrund kreativer, innovativer und einzigartiger Ideen. Ein Besuch lohnt sich. Und wer weiß, vielleicht findest du dort das ein oder andere außergewöhnliche Geschenk für deine Lieben!?

Und nun kommen wir zu meinem absoluten Lieblingsstreetfood – SAMOSAS – ganz einfach auch zu Hause herzustellen:

Zutaten:

Für den Teig

  • 500 g Mehl (universal oder glatt; Deutschland: Type 405), plus Mehl zum Arbeiten
  • 2 TL Salz (4 g)
  • 8 EL Pflanzenöl (40 ml)
  • 240 ml Wasser
  • 2 Verquirlte Eier (vegan: Sojamilch) zum Bestreichen für den Ofen oder Öl/Pflanzenfett zum Frittieren
Für die Füllung
  • 9 mittelgroße Kartoffeln (650 g)
  • 8 EL frische oder tiefgekühlte Erbsen (80 g)
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt (120g)
  • 2 grüne Chilischote, in Ringe geschnitten
  • 2 kleine Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 2 Stück frischer Ingwer, fein gehackt od. gerieben (2×2 cm, 10 g)
  • 1 TL braune/schwarze Senfsamen (optional)
  • 10 frische Curryblätter (optional)
  • 6 TL Garam Masala (6 g)
  • 2 TL gemahlener Kreuzkümmel (2 g)
  • 1 TL gemahlener Koriander (2 g)
  • 1/3 TL gemahlene Kurkuma (0,6 g)
  • 1/3 TL Cayennepfeffer (0,6 g)
  • 300 ml Wasser
  • 3 TL Salz
  • Öl zum Braten

Zubereitung:

  • Die Zutaten für den Teig (außer dem Ei) alle gut miteinander verkneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Den fertigen Teig danach in eine saubere Schüssel geben, mit einem feuchten Geschirrtuch bedecken und mindestens 15min ruhen lassen.
  • Die Kartoffeln als Pellkartoffeln in ausreichend Salzwasser weich kochen. Lieber zu weich als zu hart. Nach dem Kochen von der Schale befreien und mit der Hand zerdrücken. Es dürfen Stücke drinnen bleiben.
  • Zwiebeln bei mittlerer Hitze 3 Minuten in einer großen Pfanne mit Öl weichdünsten. Chiliringe, Knoblauch und Ingwer zugeben und 2 Minuten mitdünsten. Falls Curryblätter und Senfsamen verwendet werden, diese kurz mitrösten.
  • Garam Masala, Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma sowie Cayennepfeffer einrühren und darauf achten, dass genügend Öl in der Pfanne ist. Danach mit Wasser ablöschen.
  • Nun Kartoffeln, Erbsen und Salz zugeben und alles gut miteinander vermischen – kurz bei geringer Hitze ziehen lassen, dann vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Die Kartoffelmasse sollte eine breiige Konsistenz haben und lieber etwas zu trocken als zu flüssig sein
  • Nun aus dem Teig 12 Kugeln formen und diese auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu runden Kreisen (je ca. 18cm Durchmesser) ausrollen. Die Kreise in der Mitte halbieren. Die halbierten Kreise zu einer Tüte formen. Jede Tüte wird mit einem Teelöffel Füllung gefüllt und verschlossen.
  • Die fertigen Samosas mit verquirltem Ei bestreichen oder eben Sojamilch.
  • Im vorgeheizten Backofen bei 190°C Ober- und Unterhitze (Umluft 170°C) rund 25 Minuten goldgelb backen.
  • Wer sie frittieren möchte: Frittieröl erhitzen, bis an einem hineingehaltenen Holzstäbchen Bläschen aufsteigen. Die Samosas in heißen Öl bei mittlerer Hitze auf jeder Seite goldbraun ausbacken (rund 2-3 Minuten pro Seite). Mit einem Schaumlöffel oder einer Küchenzange herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  • Zu Samosas passen Kokos- und Minzchutney.

Ziemlich simpel, nicht wahr? Und unheimlich LECKER!!! Das Hauptproblem dürften nur die Zutaten sein. Diese bekommt man meistens in gut sortierten Asia-Läden. Ich wünsche dir viel Freude beim ausprobieren und genießen.

Lieber Gruß und ein schönes Wochenende wünscht Dir, deine Jocelyn